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Infos über Missbrauch, Hilfen


Ich wollte erst diese Seite nicht ins Netzt stellen, weil ich der Ansicht war, dass es genügend Seiten gibt, die ausführlich über Missbrauch und seine Folgen berichten. Ich werde aber immer wieder von betroffenen Menschen  gefragt. Darum werde ich hier einige Informationen für euch zusammenstellen.

Was ist sexueller Missbrauch? 

Missbrauch liegt immer dann vor, ween das Rech auf Selbstbestimmung eines Jungen oder Mädchens verletzt wird. Hier natürlich besonders bei sexualisierter Gewalt innerhalb der Familie.

Innerhalb einer Familie, in der Kinderg ihre Eltern nackt sehen, wie z.B. beim Baden ist sicherlich kein Anzeichen sexuellem Missbrauch und eher Usus innerhalt der Familie.

Es werden aber schnell Grenzen überschritten, besondrs dann, wenn das Kind sich schämt, in die Pubertät kommt usw. Bittet das Kind den Vater / die Mutter das Bad zu verlassen,, sollten die Eltern dies auch respektieren. Hier sind die Grenzen eines Missbnrauchs fließend!

Ich selber weiß, was es heißt, missbraucht zu werden. Nicht alleine die körperlichen Schmerzen, sondern gerade und besonders die Demütigungen sind es, die hier  das Kind verletzen und zum Trauma führen.

Anzeichen auf Missbrauch

Anzeichen, die auf Missbrauch hindeuten können, und ernst genommen werden müssen.

Natürlich sind es nur Anhaltspunkte. Selbst wenn kein Missbrauch vorliegt, sollte man den Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen herausfinden.

  • Schlafstörungen

  • Geschlechtskrankheiten,

  • Schwangerschaften,

  • Bettnässen,

  • Essstörungen,

  • Ängste,

  • Schmerzen,

  • Zwänge,

  • Depressionen,

  • auffälliges Sexualverhalten,

  • geringes Selbstbewusstsein,

  • Suizidversuche,

  • sich selbst Verletzungen zufügen

  • Kontaktprobleme

  • plötzliche oder langsame Verhaltensveränderungen

  • Verletzungen im Analbereich

 Darüber reden

Die Schwierigkeit, den Missbrauch in Worte zu fassen, wird uns Betroffenen oft zum Vorwurf gemacht. Oft hören sie Sätze wie: „Du hast ja nie etwas gesagt.“ Das deprimiert noch zusätzlich. Denn jedes Kind entwickelt seine eigenen Widerstandsformen. Dem Täter durch geschickte Ausreden (kommt so eine Lüge ans Tageslicht, wird das Kind als verlogen hingestellt, man glaubt ihm nichts mehr) versuchen, aus dem Weg zu gehen ist nur eine Sache. Viele legen sich bekleidet ins Bett, bauen kleine Alarmanlagen, indem sie Spielzeug vor die Tür legen. Betritt der Täter das Zimmer, wacht das ganze Haus auf.

Es liegt nun an den Eltern/Verwandten, diese Hinweise richtig zu deuten. Wichtig ist dabei, mit den Kindern zu reden und sie ernst zu nehmen. In Familien, wo über Probleme und Konflikte nicht gesprochen wird, weiß das Kind nicht, an wen es sich wenden soll. Es ist somit dem Psychoterror des Täters schutzlos ausgeliefert.

Dagegen in Familien, in denen man miteinander spricht und eine Vertrauensperson da ist, die ein Auge auf das Verhalten eines Kindes wirft, werden solche Anzeichen ernst genommen und genauer beobachtet. Man kann dann auf das Kind zugehen, und herausfinden, was nicht stimmt. „Egal, was es ist, und wenn es noch so schlimm ist. Du kannst mit mir darüber reden. Wir finden schon einen Ausweg“, ermuntern das Kind, sich anzuvertrauen.

Leider verschließen viele Unbeteiligte die Augen vor dem, was sie vielleicht insgeheim ahnen. Aus Angst, die Familie könne auseinander brechen. Es geht vielleicht einfach über ihre Vorstellungskraft hinaus, dass es in „ihrer“ Familie zu solchen Vorfällen kommen könnte. Die Schuld wird unterbewusst dem Kind gegeben, die Täter weiterhin in ihren Machenschaften geschützt. Werden solche Übergriffe geduldet, wird man zum Mittäter! Meistens sind es die Betroffenen selbst, die dem Missbrauch ein Ende setzen.

Weit verbreitet ist auch die Meinung, „so etwas“ kommt nur in den unteren sozialen Schichten vor. Dabei zieht sich der Missbrauch an Kindern durch alle gesellschaftlichen Schichten.

Täter denken, sie haben ein Recht auf das Kind. Vielen ist noch nicht bewusst, dass der Missbrauch eine schwere Straftat ist. Auch, wenn die Opfer etwas anderes eingeredet bekommen, Missbrauch ist eine schwere Straftat, die gesetzlich verfolgt wird. Verschiedene Polizeidirektionen haben besondere Dienststellen eingerichtet, die sich ausschließlich mit solchen Fällen beschäftigen. Die Mitarbeiter sind besonders geschult worden, und gehen auf die Betroffenen (kindgerecht) ein.

Beraten lassen

Bevor man sich zu einer Anzeige entschließt, sollte man sich vorher an eine Beratungsstelle wenden. Dort bekommt man Tipps und Informationen. Für die Überlebenden bedeutet es nämlich, alles noch einmal durchmachen zu müssen. Erst, wenn man stabil genug ist, und sich in therapeutischer Behandlung befindet, sollte man diesen letzten Schritt wagen. Eine überstürzte Anzeige bringt nicht viel, wenn das Opfer zusammenbricht. Wann der richtige Zeitpunkt ist, muss jeder für sich entscheiden. Therapeuten und geschulte Mitarbeiter von Beratungsstellen helfen.

Niemand, der so etwas nicht durchmachen musste, kann nachvollziehen, wie sich ein Kind oder Jugendlicher fühlt, der sexuell missbraucht wurde. Die Opfer haben „lebenslänglich“!

Die Betroffenen nennen sich selbst „Überlebende“.

Weitere Hilfen & Texte

Hier habe ich noch einiges an Adressen zusammengetragen. Wenn ihr weitere wichtige Adressen habt, dann mailt sie mir bitte (wieso_warum@freenet.de).

Wichtige Adressen für Männer und Jungs
www.kibs.de Kontakt- Informations- und Beratungsstelle (kibs) für  Jungen und junge Männer, die sexuelle Gewalt erfahren mussten
www.maennerzentrum.de Münchner Informationszentrum für Männer
www.muenster.org/zart-bitter Zartbitter Münster
www.tauwetter.de Tauwetter - Anlaufstelle für Männer, die als Junge sexuell missbraucht wurden (Meine 1. Anlaufstelle im Netz)
www.eisbrecher.info/ Die Eisbrecher
www.maennerbuero-mainfranken.de/ Eine regionale Organisation die aber im Notfall auch überregionale Hilfe leisten (wie mir z. B.)
www.whiteribbon.de White Ribbon - schwule Selbsthilfegruppe für sexuell mißbrauchte Männer in Köln
Wichtige Adressen für Frauen und Mädchen

0700-999 11 444

bundesweite Notrufnummer des Frauennotruf und Beratung Kiel, 
pro Anruf 24 Cent
http://www.frauennotruf-kiel.de/  Frauennotruf und Beratung in Kiel
www.frauennotrufe.de Bundesvernetzungsstelle autonomer Frauennotrufe
www.frauennotruf.de Auch Du bist nicht allein.... (Wir sind nicht alleine!)
www.sexualisierte-gewalt.de Forum sexualisierte Gewalt
www.wildwasser.de Wildwasser e.V., Anlaufstelle für Frauen und Mädchen
www.frauennotruf-wuerzburg.de/ Eine gute Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen
Wichtige Adressen für SVV
http://www.svv-info.de Under Pressure - Eine hervorragende private Seite für Menschen, die sich selber verletzen
http://www.rotelinien.de Eine sehr gute Seite, die besonders Angehörige Anspricht
Wichtige Adressen für Angehörige
www.verbuendete.de Eine der bekanntesten Seiten
www.partner-hilfe.de/ Doppelstern
www.hilfe-fuer-partner.de/ Hilfe für Partner
Wichtige Adressen für Allgemeine Adressen für Alle Opfer und Angehörige
www.schotterblume.de Eine sehr gute Seite mit Notrufnummer
www.gegen-missbrauch.de Umfassende Seite zum Thema Kindesmissbrauch und Kinderpornographie & ein sehr gutes Forum für alle Betroffene sexueller Gewalt
http://www.lindd.de/ Lindd e.V.
Gemeinnütziger Verein zur Hilfe für Opfer von sexueller, physischer und psychischer Gewalt in der Neuapostolischen Kirche
www.hab-keine-angst.de  Hab-Keine-Angst (HKA), eine sehr interessante Seite mit vielen Infos, 2 getrennten Foren für Frauen und Männer, Onlinetherapie-Hilfe, Täteranklage usw. 
www.internet-notruf.de Mail-Notruf für alle
www.tks-kinderschutz.com  Tatort Kinderseelen e.V. - Selbsthilfegruppe im Saarland
www.wendepunkt-freiburg.de Eine sehr Hilfreiche Organisation für alle Opfer
http://www.bi-sos.ortenau.de.vu/  Eine lokale Hilfsorganisation in der Ortenau (Schwarzwald)
www.melinaev.de Anlaufstelle für Inzestkinder und Kinder aus Vergewaltigungen
Broschüre des Ministeriums für Familie.... Ein sehr informatives Faltblatt über Kindesmissbrauch für Eltern im PDF-Format (entweder direkt öffnen oder den Link mit rechts anklicken und speichern unter wählen)
 

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