Bekannt war besonders in Griechenland die Liebe zu Knaben.
Die entsprechenden heutigen Fachbegriffe stammen aus dem Griechischen.
Unter anderem ist der Philosoph Platon dafür bekannt
gewesen. Er schwärmte von der Reinheit junger Knaben.
Besonders die Spartaner nutzten solche Tendenzen schamlos
aus. Sie zwangen regelrecht ihr jungen Knaben zu
Verbindungen mit älteren Kriegern aus rein Machtpolitischen
Erwägungen heraus. Krieger aus Sparta lebten meist von
ihren Frauen getrennt in Kasernen zusammen mit denen ihnen
fest zugeordneten Knaben. Sie waren für deren Ausbildung
zuständig, teilten sich aber auch das Bett mit ihnen und
hatten eine sexuelle Beziehung. Die Überlegung war einfach.
Der Krieger, der im Kampf nicht nur für das Land kämpft,
sondern auch für das Leben seines kindlichen Liebhabers
wird erheblich besser kämpfen.
Die Römer sind dafür bekannt, dass
besonders die eigenen Kinder keinerlei Rechte hatten (fast
noch weniger als Sklaven). Überflüssige Kinder wurden
einfach erwürgt und entsorgt. Sehr beliebt waren auch hier
Kinder (Knaben wie Mädchen) als sexuelle Objekte, die in
entsprechenden Bordellen angeboten wurden. Sie wurden
gnadenlos vermarktet, waren rechtlos.
Interessant sind auch viele Stellen im
Alten Testament. Es wird zwar nicht auf sexuelle Ausbeutung
von Kindern eingegangen, aber die rechtlose Situation eines
Kindes wird ganz klar festgelegt. Und das in einem Buch,
dass die Grundlage des christlichen Glaubens bildet. In
vielen Stellen droht diese Buch Kindern, die sich gegen die
elterliche Gewalt auflehnen, mit härtesten Strafen, bis hin
zum Tode. Auch die zehn Gebote machen da keine
Ausnahme.
4. Gebot:
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass es dir wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
In keinem der anderen Gebote steht aber gleiches
für die Kinder. Warum nicht? Ist es nicht gerade Aufgabe
der Eltern, ihren Nachwuchs zu schützen vor allen Gefahren,
egal ob von innen oder außen. Ist der christliche Gott so
blind gewesen? Oder hat jemand einfach die Gebote ein wenig
nach seinem Gutdünken ausgelegt? Wie wäre es mit einem
entsprechenden Gebot:
11. Gebot:
Du sollst die seelische und körperliche Unversehrtheit
deiner und alle Kinder egal welchen Glaubens schützen mit
allem, was dir zur Verfügung steht.
Was spräche gegen dieses Gebot? Nichts in
meinen Augen. Sicherlich besser als die "Prügel- und
Tötungsabschnitte" in der Bibel, die dem Missbrauch
der Eltern Tür und Tor öffnet.
In vielen anderen Kulturen galten Kinder
auch nicht viel. Von den mesoamerikanischen Kulturen sind z.
B. Kinderopferungen bekannt. Auch bei den Phöniziern soll
es dazu gekommen sein.
Kinder, die im Laufe der Geschichte in
Kriege verwickelt wurden, waren immer die leidtragenden
Opfer. Sie wurden gnadenlos missbraucht und getötet.
Berühmt ist wohl der Kinderkreuzzug. Im Zeichen des
Christentums zogen Kinder unter Leitung von Kreuzrittern
aus, um Jerusalem zu befreien. Sie kamen nicht weit. Sie
wurden als Sklaven verkauft. Einer der Versklavten kehrte 18 Jahre später nach Europa zurück und schilderte das Schicksal seiner Kameraden. Sie wurden von Hugo dem Eisernen und Wilhelm das Schwein auf sieben Schiffe eingeladen mit dem Versprechen man würde sie sicher nach Jerusalem bringen. Doch wurden sie in Algerien und Alexandrien als Sklaven verkauft. Zwei der Schiffe kenterten vor Sardinien und keiner der Passagiere überlebte. Papst Gregor IX ließ auf der Insel St. Pietro eine Kapelle errichten um den Ertrunkenen zu gedenken. Diese Kapelle gibt es noch heute.
Welches Elend Kinder z. B. im 30jährigen
Krieg ertragen mussten, kann man sich ausmalen, wenn man
weiß, dass zu einem Kriegstross zu dieser Zeit nicht nur
die eigentlichen Kämpfer gehörten, sondern aus das
sogenannte Gesinde. Also Familie samt Kinder usw. Was dort
zum Teil mit den Kindern gemacht wurde, dürfte der reinsten
Hölle entsprochen haben.
Wie ein roter Faden zieht sich der
Missbrauch (körperlich, seelisch, sexuell) durch den Lauf
der Geschichte. Noch heute leiden die Kinder der dritten
Welt extrem unter der Ausbeutung durch die
Industrienationen. In den sogenannten zivilisierten Welt
gibt es zwar angeblich keine Kinderarbeit mehr, dafür
werden dann die Ressourcen der Kinder gnadenlos in der
Dritten Welt ausgenutzt. Ein "wunderbarer"
Auswuchs der Globalisierung. Daneben spielt dann der
Sextourismus in bestimmt Länder immer mehr eine Rolle. In
den letzten Jahren fand ein regelrechter Run auf die
früheren Ostblockländer statt. Hier treffen sich dann die
Pädos um in dem fast rechtsfreien Raum ihren Neigungen
nachzugehen, nach dem ihnen der Boden in Ländern wie
Thailand zu heiß geworden war. Für Geld ist immer noch
alles zu haben auf diesem Planeten. Auch das Leben eines
Kindes.
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