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Allgemeine Gedanken

Der missbrauchte Hamlet
Monolog für einen Menschen und einer Katze


Wo bin ich nur? Sehe hier ja fast nichts, alles Grau in Grau! Da scheinet draußen in der Welt die Sonne hell, hier in mir stirbt der letzte Strahl, der sonst mein Herz gewärmt. Bin nun schon soweit gewandert, zog durch fremde Länder, nur um nicht zu erkennen, nur um sehenden Auges blind durch die Welt zu eilen. Ich kämpfte an so vielen Fronten, zog mir blutige Wunden zu. Narben künden noch heut, zeigen an, was für ein wilder Kerl ich war. Den Kopf voran, gefüllt mit der Jugend ungestümer Wut, rannte ich gegen die Mauern an, die vor mir standen in tosender See. Was bildete ich mir ein, ich armer Tropf? Die Mauern Jerichos waren ein Dreck gegen diese, die dort gemauert standen für die Ewigkeit, sie verwehrten mir den Blick auf jenes, was da noch kommen könnte.

He, du kleines Tier, willst du den Dummen hier verstehen? Ein Mensch scheint es zu sein, eine Kreatur wie du von Gottes Hand geschöpft. Und doch steckt in mir so vieles, vergraben von einem fleißgen Piraten, der an meinem Gestaden einst voll finsterem Geschick jene Grube grub, in der ich nun selber liege.  Und ich falle immer noch hinab in jenes finstere Grab der Seelen, ohn Erbarmen, ohne das Rettung scheint in Sicht.

Ich starre an die kahle Wand! Ob sie mir eine Zukunft verrät, eine von den vielen möglichen? Ich könnt winseln wie ein Hund, der von tiefen Schmerzen gepeinigt. Doch wer sollt es hören? Will ich denn, dass es einer hört? Oder will es nur selber nun begreifen, nach alle den Jahren in der Fremde? Kann ich es denn je? Wie tief muss ich noch sinken, um den Grund der menschlichen schwarzen Seele zu erreichen, die doch sicher auch in mir einen Hort gefunden hatte.

Wie schwarz mag mein eigenes Innerstes sein, dass dort zusammengekrümmt vergraben unter all so vielem Schutt. Was willst du mir sagen, sprich, du Katzentier! Du streichst mir um die Beine, möchtest sicher nur, dass ich aufhör zu sinnieren, der Welt ihre Ruhe lasse und mich selber nicht mehr quäle! Wenn das so einfach wäre.

Du, meine kleine Freundin, du suchst nur etwas Wärme, etwas Schutz vor der bösen Welt, ein wenig Futter, ein paar liebe Worte und ein Ort, an dem du in Frieden schlafen kannst. Mir würde dass jetzt auch schon reichen.

Was soll ich bloß mit meinem ererbten Reich? Ich soll es beherrschen, doch beherrscht es eigentlich mich. Die Welt ist verkehrt, sie dreht sich andersrum als es schien bis zu letzt. Das Leben hat mich tief verletzt, hat mir mehr gegeben als ich war bereit zu nehmen. Nun schaue ich auf die Berge, die vor mir liegen. Wie soll ich diese Feinde je besiegen, die mich so lange gefangen hielten? Ich zweifle immer mehr am eigenen Leben, am eigenen Streben. Wo soll es hinführen, wo soll es einst enden. Wieder in der Fremde oder doch am eignen Herd. Muss doch mal sehen, nach was mir heut der Gusto steht. Will mir eine kleine Leckerei gönnen, ein wenig Sonnenschein für meinen Gaumen, damit ich hier etwas von dem wieder finde, dass ich verlor.

Auf den Zinnen weht nun meine Fahne, verkündet voll Stolz den Willen meines Ichs, die Führung jetzt zu übernehmen. Doch ist es wirklich so, hat wer mein Ich gefragt, ob es sein Wille ist, hier zu regieren? Es war doch immer andersrum, keiner hat je gefragt, was mein Ich eigentlich will, habe selber mich dran gewöhnt an die Macht der anderen, an der Macht des Über-Ichs, das tief verborgen die Fäden zog, die mich einer Marionette gleich durchs Tal des Lebens bewegten. Wer hatte nach meinem Willen gefragt,  hat versucht zu ergründen, ob ich das wollte, was mit mir geschah. Was sollte ich anders tun, als in die Fremde zu ziehen. Ich musste mich verbergen vor alle dem, dass mir dort entgegenkam auf meinem Weg zum Ende, der noch lange ist. Früh schon stachen sie mit Messern auf mich ein, versuchten mir mein Leben zu nehmen, das selber mir war geschenkt worden, um es zu behandeln wie ein Juwel, der einmalig auf dieser Welt nur ist. Jeder Mensch besitzt einen solchen einmaligen Juwel, viele aber sind so verblendet in ihrer Gier, dass sie die der Anderen wollen besitzen, ohne zu erkennen, wie verblasst und abgenutzt durch jenes Handeln der eigene schon ist, ohne Wert geworden, oftmals nur in Sekunden allem guten Werten entbunden.

Wie neugierig ist die Jugend, strebt dazu, die Welt zu erobern, sie zu verstehen. Wie groß ist dann die Enttäuschung, wenn das Alter einen beugt und die Erkenntnis reift, dass es nichts gibt, was man verstand, eher ist die Verwirrung heut größer als in jenen Tagen, in denen man voll in der Blüte stand. Heute sehe ich es, spüre es mit jeder Faser meines Körpers, was ich nicht verstand und nun auch nicht mehr verstehen will, und doch ist es so, dass ich mich heut mehr den je mit diesem auseinandersetze, ergründe, wie tief der Mensch doch sinken kann.

Woher nehm ich die Kraft, um gegen diese Feinde zu kämpfen, die mir mein eigenes Reich streitig machen, die in all den Jahren es verstanden freundlich lächelnd, mit einem Dolch in der Hand, vor mir zu stehen und auf den Moment wartend in dem sie mir den Garaus bereiten könnten. Versucht haben sie es allemal, schon so oft. Irgendwie hab ich es stets geschafft die Flucht zu ergreifen, dem Kampf zu entfliehen und doch entbrannte der Krieg in mir, nahm mir viel meiner Kraft. Die Wege, die er nahm, sie waren nicht die meinen, es waren die der Andren. Fast hätten sie obsiegt,  mich dorthin geführt, wo die Schlachtbank meiner Seele steht, hier hätte geendet, was fast nie richtig begann. Du kleines Tier, wie ist mir? Kannst du mir sagen, was ich jetzt tun muss, um jene Feinde endgültig zu besiegen, ihnen jene Macht zu nehmen, die sie bisher innehatten. Du weißt es nicht? Das glaube ich dir und doch, du weißt es, hast in deinem Leben immer wieder gezeigt, das es Wesen gibt, die anders sind, die zu solchem nicht fähig von Natur aus, es ist aber nicht der Mensch, es ist das Tier, ein solches steht jetzt vor  mir, schaut mit große Augen zu mir herauf und denkt an jenes, wozu ich nicht in der Lage bin. Ach, du kleines Bündel, könnte ich dich doch verstehen. Was würde mir das Helfen, die Gänge deiner kleinen Gedanken zu verfolgen. So behelfe ich mich mit dem, das da in mir ist. Es ist so wenig, es ist so dürftig, dass ich bezweifle, ob es je genügt, um mich dorthin zu lenken, wohin mein Innerstes strebt.

Frei wie ein Vogel, frei wie jene Kreaturen, die nicht hinterfragen, ob und wie sie leben, die es nur einfach tun. Sie betreten die Bühne des Lebens und gehen irgendwann wieder dorthin zurück, woher sie kamen. Sie brauchen nicht zu denken, sie leben! Ich muss denken und ich sterbe jeden Tag ein wenig mehr und weiß davon, kann es erfassen und möchte dazu nicht sagen „Leben“. Warum hat man es mir genommen, warum es mir verwehrt? Wer nahm sich voll Hohn das Recht zu bestimmen, was mit mir und meinem Körper geschieht? Sie nahmen sich es aus purer Lust an der Macht, aus purer Gier nach innerer Befriedigung ihr niedrigsten Triebe, tobten sich aus an und in mir, zerstörten, was da von Gottes Hand und Mutter Leib geschaffen. Heute stehen jene ohne jedes Schuldbewusstsein vor mir mit einem Lächeln auf ihren schmierigen Lippen und verkünden voll Hohn, das sie zu den Besten gehören, zu denen mit der höchsten Tugend die dann ohne Reue zerstören hinter dem Rücken und im Schutz der heutgen Gesellschaft die nächste Kinderseele. Ich muss beten, aber ohne Glauben an der Macht jenes einmaligen Gottes, der da von den höchsten Kanzeln wird verkündet. Zu oft schon haben gerade sie, in deren Macht es stand, die Seelen zu erretten, gerade jene zerstört, ohne zu fragen, ohne zu denken, nur um der eignen Macht genüge zu tun, geschützt von ihren eigenen Regeln, die zu hüten sie einen einzigen bestimmen, oft einen senilen Greis. Und sie nutzten es redlich aus, dass der Deckmantel ist so dicht, dass keiner ihn kann durchdringen. Seele um Seele haben sie zerstört in all den Jahrhunderten, sie tun es noch heut. Die größten Verbrecher sprechen sie heute noch heilig, legalisieren damit das tun der finstren Teufel, die in ihrer Gier nach Macht vor nichts zurückschrecken werden. Und aber Millionen folgen ihnen in ihrer Verblendung, wollen es in ihrem Egoismus nicht erkennen, wohin das hat geführt. Auch sie sind schuldig an all dem teuflischen Handeln, ob Gott ihnen je verzeiht? Das jüngste Gericht, es wird viel zu tun haben, die Urteile werden viele sehr verblüffen. Haben sie ihre Chancen doch leichtfertig vertan, haben weggesehen als es galt zu handeln, nun, der Teufel würd sich freuen, hät er ein Hotel, es wäre immer ausgebucht. Die Warteschlange würde wohl ewig lange sein. Eine dankbare Kundschaft, die zu dumm ist, um den Weg zu erkennen, der wegführt zu einem anderen Leben hin, wie Schafe, die zur Schlachtbank geführt stehen sie aufgereiht wartend vor der Tür, die zum Himmel führen soll und doch in jenen Gefilden endet, die schon Dante beschrieb mit grausigen Worten, die man liest und dann doch nicht versteht, verstehen will. Es ist doch so einfach, den Blinden zu spielen.

Mein Wille geschehe! Ha, doch wann? Heute sicher nicht und auch nicht früher und morgen erst recht nicht. Es geschieht nie sein Wille, obwohl es doch so einfach wäre, in 10 kleinen Regeln verfasst, die Eindeutig sind und doch deuteln diese bösen Menschen daran herum, suchen Schlupflöscher, wo keine sind. Und die höchsten Vertreter dieser Regeln sind die schlimmsten Brecher jener. Sie haben sie wohl verstanden nur nie akzeptiert. Was oll ich von solcher Brut noch halten? Würde sie zum Teufel schicken wollen, doch ist das nicht mehr von Nöten, sind sie doch längst auf dem Weg dorthin.

Fleißig rennen ihre Helfershelfer in jene Gebäude, die sie und ihre Vorfahren schufen, um sich zu verstecken, um sich jeglicher Verantwortung zu entledigen. Wie grausam ist doch ihr Sadismus, den sie nie wollen erkennen. Spricht man sie darauf an, werden sie zu wilden Tieren, die um sich schlagen, um sich beißen, nach allem treten, was anders ist und sie einfach in ihrer Verblendung nicht verstehen. Sie sind die Wegbereiter des Bösen das in jedem von uns steckt. Glauben sie doch, dass sie sich jeder Verantwortung können entledigen, in dem sie eine muffige Box aufsuchen, ein paar Worte in ein Gitter sprechen und dann hocherhobenen Hauptes weiter ihr unseliges Leben leben, das keines ist. Und sie töten Seelen inklusive der eigenen, die ihrer Kinder grade mit, ohne es je zu verstehen. Ich möchte weinen, doch sind meine Augen trocken wie die trockenste Wüste dieser Welt. Habe sie es doch geschafft, dass meine Seele besonders grausam wurde getötet. Ich habe nur noch pure Verachtung für diese armseligen Kreaturen, kein Mitleid, das habe ich für mich und meines Gleichen. Und dann habe ich auch wieder feuchte Augen. So weit zu meinem Glauben, der nicht der der Masse ist.

Hallo, kleine Katze. Hast du gesehen, dass dort draußen die Sonne scheint? Ach, könntest du mich doch verstehen! Ich würde dich zum Horizont schicken, mir einen der Sonnenstrahlen zu holen, damit mein Herz sich daran erwärmen könnte. Mit ist so kalt geworden in all den Jahren. Kein Ofen, kein noch so warmes Feuer kann die innere Kälte vertreiben, die ich nun spüre. Ich werde langsam alt und grau, egal was ich sagen werde, der Mensch bleibt kalt, ist ein Wesen geblieben in den Jahrtausenden, das erschrecken kann.

Waren die Anfänge sicher nicht einfach, die Entwicklung zu dem Heutigen war lange und doch so kurz. Geistige Reife! Ha, dass ich nicht lache. Wo soll sie sein? Wer hat sie versteckt? Geschrieben wurde viel, doch ist das Papier geduldig auf dem die rettenden Worte standen, die auch schon andere vor mir geschrieben. So kann es einfach nicht weitergehen, wäre der richtige Gedanke, doch geht es immer weiter, dem Untergang entgegen. Aber es ist vielleicht besser so für Mutter Natur. Warum soll der Mensch auch überleben? Er will es doch nicht. Bekundet er nicht jeden Tag aufs Neue, dass er den Suizid bevorzugt? Ein langsames Massensterben setzte schon vor so langem ein, dass es keiner mehr bemerkt. Jedem ist es doch egal, dass kleine Kinder sterben. Ja, man zahlt eine Betrag X zu Beruhigung des Gewissens, erkauft sich eine vermeintliche Freiheit, die keine ist. Kaum ist die Transaktion erledigt, wird wieder der Kinder Arbeit genossen, die Früchte der Armut auf andren Kontinenten zu sich genommen, ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden, hat man doch mit ein paar Silberlinge sich von jeglicher  Schuld befreit und sieht dann beflissentlich hinweg über die kleinen Fingerabdrücke die da jene Ware ziert, die man freudestrahlend als Schnäppchen anderen Tätern und Täterinnen vorführt. Ach ist das schön und doch so billig. Und sie nehmen billigend in Kauf, dass wieder mal eine Kinderseele getötet. Und dann ach all die Sorgen, die so viele heute plagen. Reicht es doch nur noch für einen Urlaub im Jahr, für ein bescheidenes Heim, ein paar Klunker an den Armen, ach die Armen. Sie kennen doch das wahre Leben, sagen sie voll der Überzeugung, dabei fault ihnen schon unterm Hintern der Platz hinweg, den sie im Himmel haben wollen.

Aber keine Angst, ihr Gläubigen. Der Himmel ist gefüllt! Gott hat Platz in seinen himmlischen Hallen für all jene, die die Kosten tragen für euer Tun. Und irgendwie hoffe ich, nach einiger Zeit der Reue, die auch ich mir auferlege, mit ihnen zu spielen, mit ihnen zu tollen. Jetzt bin ich mal Egoist! Ihr habt mir soviel angetan, habt mich und meine Pein ignoriert. Ich gehöre doch zu jenen, die es verdienen. Und wir schauen dann nicht wie ihr voll Hohn auf euch herab. Nein, dass ist es nicht was wir wollen! Ja, auch wir wollen, haben einen eigenen Willen.  Wir wollen nur unseren Frieden, unsere Ruhe vor euren Gedanken. Nehmt alles mit, auch unsere Erinnerungen an euch und geht eurer Wege, die nur tief dort unten enden können, wo ihr uns gerne hättet gesehen. Warum sollten wir euch je verstehen? Ihr habt euch ja nie die Mühe gemacht uns zu verstehen. Jetzt haben wir das Recht, ja die Pflicht, es euch irgendwie gleich zu tun. Wir haben es uns verdient. Indes ihr seit bis zum bitteren Ende immer noch der Ansicht, es auch verdient zu haben, den Himmel zu sehen. Es ist nicht so!

Euer Weg, es ist nicht der unsrige. Auch wenn es einst so schien, sie hatten sich nur berührt, sonst nichts. Die Spuren, die ihr hinterließet, die sitzen tief. Doch sie haben uns die Augen geöffnet, geben uns jene Chance, es euch nicht gleich zu tun. Und nun rede ich! Werde euch die Wahrheit sagen, tue es die ganze Zeit über schon. Hört ihr auch hin, hört ihr auf meine Worte, die ich spreche in tiefster Verzweifelung? Ich glaube nicht. Wo ist denn euer Wille, wo euer eigenes Denken? Habt ihr es in die Pfandleihe getragen? Was hat man euch dort dafür versprochen? Ein freies und unbeschwertes Leben, viel Glück und so? Ach ihr armen Tröpfe! Ihr vergeht ohne eine Spur zu hinterlassen und es ist gut so! Der Pfandleiher war der Teufel persönlich. Und er hat euch grinsend eure anständige Seele genommen und durch eine böse ersetzt. Und das nennt ihr dann Leben. Danke! Auf so ein Leben verzichte ich. Mich habt ihr mit Gewalt dazu gebracht, meine Seele zu verpfänden. Jetzt hole ich sie mir wieder und zahle euch auf Heller und Pfennig zurück die Gebühr für 41 Jahre Aufbewahrung.

Und jetzt bin ich, darf ich sein! Ich bin Mensch in diesen Tagen, werde es für immer sein. Und was es bedeutet Mensch zu sein, werden viele von euch höchstens nur erahnen. Will jetzt wieder versöhnlich sein. Es nicht so, dass ich mich will an allen rächen, die fehlen in ihrem Leben. Es ist nur so, dass ich so tief traurig bin über das Geschehene und über jene, die nur wenig müssten tun, um vieles von dem zu verhindern, was mir widerfahren. Heute steh ich hier auf den Trümmern meiner Festung, habe Hamlet gleich einen Totenschädel in der Hand und sinniere gerade so wie er übers Leben übers Sterben, Frage mich Dinge, die keine Antwort wollen, die keine Antwort haben. Bitternis erfüllt mein Denken. Warum nur, all ihr Menschen, wollt ihr nicht sehen? Habt ihr Angst vor euch selber? Versteckt ihr denn soviel von dem, was da in euch steckt und als Kind noch war vorhanden? Müsst ihr es denn immer wieder verdrängen, diese wunderbaren Gefühle, die es euch doch so einfach machen würden, zu verstehen. Aber nein, ihr habt soviel Angst vor dem eignen Sein, dass ihr lieber andere zerstört als es zuzulassen das Wirkliches euch erreicht. Doch da kann ich euch nicht mehr helfen. Ihr seid es, die es selber bestimmen könnt. Dazu braucht es kein großen IQ, der könnte eher hinderlich sein. Seid doch einfach Mensch! Was hindert euch daran?

Aber es ist wohl so. Ach Hamlet, du hattest recht. Es ist was faul in deinem und in meinem Staate! Ich werde nun mich umdrehen, werde schweigend diesen Saal verlassen. Lasse zurück für die, die folgen, alles Grauen, alle Pein, meine Schmerzen und Teile meines alten Lebens. Sollen sie es sich doch betrachten. Ein wenig Hoffnung bleibt dann mit zurück. Vielleicht sind eins, zwei Menschen darunter, die dann doch verstehen!

 Komm, meine kleine Katze, wir gehen!

Michael Sascha

28.9.2003

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