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Was ist da in mir?
Was ist da für ein jammerndes Bündel?
Warum schreit es?
Ich versuche es anzufassen.
Es wehrt sich,
schlägt um sich!
Ich höre mich jammern,
weinen und
schreien.
Doch bin ich das?
Nein,
das Bündel ist es!
Und doch bin ich’s!
Ich bin es,
als kleines Kind!
Gefangen in einer elastischen Haut,
mit Händen und Füßen strampelnd,
total verängstigt!
Ich versuche mich selber zu beruhigen,
es geht nicht,
es geht nicht!
Ich schreie,
ich flüstere mit mir selber,
versuche mich zu erreichen.
Ich strecke die Hand aus,
das Bündel wehrt sich,
schreit!
Langsam beruhigt sich das Bündel,
ich spüre meine eigene Hand in meiner Hand,
dann verblasst das Bild!
Ich öffne die Augen wieder,
schaue mich um,
getrübt ist mein Blick durch einen Tränenschleier.
Im Hinterkopf bleibt die Erinnerung
an das Bündel,
das da in mir steckt.
27.7.2003 - Michael Sascha
Erkenntnis (Anfall) um ca. 19 Uhr am 27.7.2003. Dauer ca. 1 Stunde!
Kann sein, dass es später noch weiter geht.
Ich will den kleinen Wurm (mich) befreien. Weiß jetzt noch nicht, was dann
erscheint! Habe es aber am Rande schon gespürt. Ich teilte mir während des
Anfalls ein Gefühl an die Penetration mit. Des Weiteren vermute ich, dass
der frühe Missbrauch nicht ohne Gegenwehr von mir stattfand. Auch dass
weiß ich noch nicht mit Gewissheit. Ich bin mir aber jetzt sicher, dass
die Erinnerungen zurückkommen werden.
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