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Heiter-Besinnliches

   

 

Denken


Da saß er nun,
der kleine Tropf.
Erst griff er nach den Sternen,
dann fiel er aufs Maul.
Jetzt sitz er da auf seinem Hintern,
gibt allen anderen die Schuld,
nur bei sich selber,
da sucht er nicht.

So geht’s aber nicht,
sagt er sich geschwind,
zieht am eignen Schopf sich hoch
und grinst.
Reibt sich immer noch verblüfft sein Hinterteil,
gibt sich einen Ruck und
besteigt des Berges Rücken,
frohen Mutes wieder auf alten Weg seiner Ziele entgegen.

Und Rumms, Padauf,
da liegt er danieder,
hat es ihn doch schon wieder erwischt,
aus der Bahn geworfen,
so wie ehedem.
Nun greift er sich an sein graues Haupt und denkt,
ja was war denn das schon wieder?
Und siehe da,
er denkt und denkt!

Greift nun nach des Hirnes Macht,
das ihm von Natur aus verliehen,
wenn ihr so wollt,
von Gottes Hand geschaffen,
damit der Mensch nicht nur Dummes tut.
Und nun geht’s auf einmal,
umrundet er nun doch den Berg,
lässt ihn hinter sich und
eilt frohen Mutes neuen Zielen entgegen.

25.06.2003  - Michael Sascha

 

 
 

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