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Ging ich doch einst spazieren an einem Strande,
verweilte kurz an des Gestades Rande,
sah mich um,
und fand von einer miesen Muschel die Schale,
dort angeschwemmt von der letzen Flut Wucht,
trieb es die Schale hier hinein in die Bucht.
Ich zertrat sie fast mit meiner Sandale,
doch welch Glück,
stoppte ich doch davor noch meine Schritte,
bückte mich hinunter zu dem armen Tier einstge Hülle,
steckte sie doch tief in dem Schlamm des Wattes,
zog sie nun hervor,
um sie unter die Lupe zu nehmen,
ich hatte natürlich keine,
man sagt halt so,
betrachtete so die Reste des einstgen Lebens,
sozusagen der eigentlichen Muschel Gebeine,
lauschte hinein in das Innere der Schale,
hörte aber kein einzgen Ton,
nicht des Meeres Rauschen,
so wies die Leut so erzählen,
war aber darüber doch ganz froh,
wie sollte auch das Meer,
es war gar riesig,
ich sah es ja vor mir,
hineinpassen in diese Schale,
sie war ja gar so winzig!
Warf die Schale weck,
sie war mir viel zu schmutzig,
ging ins nahe Dorf,
trank dort eine steifen Grog,
war doch besser als ne schmutzig Muschelschale.
8.7.2003 - Michael Sascha
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