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Fremde Hände,
ich spüre sie an mir,
es ist ein unheimliches Gefühl,
das an den Beinen nach oben kriecht.
Erst kann ich es nur sanft ahnen,
dann wird es immer intensiver.
Fremde Hände,
ich spüre sie im Genick,
an den Schultern.
Sie halten mich,
fest umklammern sie mich,
erste Schmerzen setzen ein.
Und dann wird es immer schlimmer,
zwei riesige Hände legen sich um meinen Brustkorb.
Ich spüre es immer intensiver,
wie stark er war,
wie groß seine Hände waren,
mit denen er mich gnadenlos festhielt.
Fremde Hände,
ich spüre sie zwischen meinen Schenkeln,
Gänsehaut bildet sich,
Ekel steigt in mir empor!
Nun spüre ich sie an meinen Geschlechtsteilen,
qualvoll fest ist ihr Griff.
Und dann beginnt die Reise erst richtig!
Von allen Seiten dringen sie in mich ein,
unheimliche Ängste machen sich selbständig,
ich kann sie kaum noch ertragen.
Alle 3 Täter bedrängen mich,
eine Abwehr scheint sinnlos.
Fremde Hände!
Wann bin ich sie endlich los?
Wann habe ich Ruhe vor ihnen?
Lange werden sie mich noch begleiten,
mir das Leben zur Hölle machen,
bis zu dem Tag an dem ich sie endgültig besiegen kann!
8.4.2004
Michael Sascha
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