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Die wärmende Sonne,
älter wie alles rundherum,
die Hüterin des Lebens,
scheint auf dich herab.
Sie wacht über das Geschehen,
kommentarlos erträgt sie alles,
vergibt niemanden etwas,
sieht einfach zu und schweigt.
Wolken ziehen vorbei,
verdecken für Momente die Hüterin,
bringen dir den Regen,
der deine Sinne erfrischt,
die warmen Tropfen fallen sanft herab.
Ohne Gewalt berühren sie dich,
schwemmen Altes hinweg,
schaffen Platz für das Kommende.
Wenn nun der Regenbogen sich zur Erde neigt,
er sanft deine Stirn berührt,
dann kommen auch für dich die neuen Zeiten,
die Farben des Bogens,
sie geben dir das zurück,
was du einst verloren.
Du findest wieder,
was verschollen,
das Sehnen hat ein Ende.
20.7.2003
Michael Sascha
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