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Dunkelheit liegt über meinem Geist,
finster ist es überall,
hie und da ein winziger Schimmer,
der mich auf meinem Weg begleitet.
Endlos sind die Gänge,
überall sind Abzweigungen zu ahnen,
in weiter Ferne schimmert es schwach,
undeutlich ist mein Ziel.
Der Halbschlaf umfängt mich,
die Angst greift nach mir,
leise wimmernd lieg ich im Bett,
stöhne ab uns zu.
Ich schwebe den Gang entlang,
die Füße berühren kaum den Boden,
tiefer und tiefer geht’s hinab,
dem unheimlichen Ziel entgegen.
Woche um Woche,
jede Nacht beginnt der Weg von neuem,
kaum sind die Augen geschlossen,
schon ist der Gang wieder da.
Wie eine Sucht ist es inzwischen,
mit banger Freude kann ich den Abend kaum erwarten,
will wissen was dort am Ende ist,
wohin mein Weg mich führt.
Er führt mich ins Vergessen,
weiß bis heute nicht,
wann ich das Ziel erreichte,
irgendwann war er zu Ende.
Das Ziel war Vergessen,
verdrängt war alle Pein.
Ich kleiner Mensch musste vergessen,
weil ich nicht verstand.
Heute,
nach all den Jahren,
bewegt der Traum sich rückwärts,
das Ziel ist jetzt erkennen!
Michael Sascha
24.8.2003
Detaillierte Erinnerungen an den Prozess des Verdrängens vor ca. 34 Jahren
Ein über Monate dauernder Alptraum führte dazu
Er ist meine erste Erinnerung an meine Kindheit
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