|
Suchende Seelen,
tastende Gedanken in der Vergangenheit,
sie stoßen an ihre inneren Grenzen,
spüren den Schmerz
und können ihn kaum ertragen.
Immer wieder weichen sie ihm aus,
solange en nur geht,
versuchen sich durch Schweigen zu schützen,
doch reden sie sehr viel mit ihrem Verhalten,
mit ihren Taten.
Und dann kommt der Punkt,
an dem gibt's kein zurück.
Alte Grenzen werden durchstoßen,
Mauern fallen polternd zu Tal.
Der Bann ist gebrochen!
Das Erwachen aus tiefstem Schlaf ist grausam,
aber notwendig zum Leben,
denn es ging nicht mehr weiter,
der alte Weg war zu Ende!
Für immer!
4.5.2004
Michael Sascha
|