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Es gab Tage,
da fiel es mir schwer,
es gab Tage,
die waren dunkler als die Nacht bei Neumond,
ich geb zu,
es gab Tage,
da wollte ich nicht mehr.
Tief war ich schon gesunken,
sah die letzte Nacht schon,
wollte den nächsten Tag nicht mehr erleben,
so sehr hat mich das frühere Leben geängstigt,
keine Kraft war mehr in mir,
nur noch das unsägliche Grauen.
Wenige haben es gemerkt,
meine versteckten Hilferufe erkannt,
hier war einer der wenigen Orte,
hier war eine der wenigen Menschen die es gemerkt,
das ich still und leise von euch gehen wollte,
weil der Schmerz zu groß geworden.
Nun sitze ich hier,
hab Tränen in den Augen,
lese deine Sätze,
verstehe sie nur zu gut.
Ich stand am Abgrund meines Lebens,
kaum etwas hielt mich noch,
war bereit zu gehen.
Und doch gab es Menschen,
die haben es geschafft,
gaben mir etwas von dem zurück,
was ich vor langer Zeit verlor.
Den Glauben an mich,
den Glauben an den guten Menschen,
der Glaube daran,
dass es immer wieder weiter geht,
egal was passiert,
egal was geschehen war.
Darum bin ich noch hier,
aus keinem anderen Grund.
21.7.2004
Michael Sascha
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