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Flucht


Stimmengewirr dringt an mein Ohr,
erreicht das Innere meines Kopfes,
strömt aber doch an ihm vorbei.
Ich sitze auf meiner Insel,
hab meinen Schutzwall um mich herum,
Menschen strömen dahin,
sehen mich an,
sehen doch vorbei.
Hier und da erhasche ich einen Blick,
eine kurzes Zögern,
schon ist dieser Moment entschwunden.
Wollte ich ihn halten?
Ich weiß es nicht,
noch bin ich nicht soweit,
um es zu erkennen,
hoffe auf den Moment,
an dem ich es erfahre,
an dem ich nicht mehr so wie einst,
den Weg immer und immer wieder 
nach Innen antrete,
nur um zu fliehen.
Nur vor was?

11.3.2004
Michael Sascha
 

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