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Folter


Ich liege tief dort unten,
kann mich nicht bewegen,
nur der Atem,
er geht noch,
wenn auch nur noch stoßweise!

Das Herz schlägt immer schneller,
Krämpfe rasen durch meinen Körper,
jeder Muskel scheint beteiligt,
ich vernehme ein dumpfes Stöhnen,
dass aus mir selber kommt.

Wimmernd versinke ich in die Vergangenheit,
denke an jene Momente im Leben,
die so grausam waren zu mir.
Noch heute kommt’s mir vor,
als wenn eine wilde Bestie mich erwischte.

Drohend steht er vor mir,
mit einem bösen Grinsen in der Fresse,
packt aus seiner Hose aus,
was die Natur im verlieh,
um sich fortzupflanzen und sich zu erleichtern.

Der Strahl trifft meinen Körper,
beschmutzt mich in ekliger Weise,
ich versuche mich zu verkriechen,
aber wohin denn nur,
das Bett ist viel zu klein.

Jetzt deckt die Sau mich zu,
spricht mit drohender Miene zu mir:
Wehe, du sagst ein Wort,
ich schlag dich tot!
So musste ich liegen bleiben über Nacht!

Es stank und ich fror,
mir war übel die ganze Nacht.
Ich fand kaum eine trockene Ecke,
und er lachte mich noch aus.
So geschah es mindestens 2 Nächte lang.

Am Morgen kamen die Betreuerinnen,
schimpften mit mir kleinem Wurm,
zitternd lag ich in meinem Bett,
total übermüdet,
traute mich kein Wort zu sagen.

So brach mich dieses Sau,
zerstörte alle Widerstände,
ich war ihm dann zu Diensten,
machte was er begehrte,
nie wollte ich das noch mal erleben.

Und heute sitze ich hier,
kämpfe mit demselben Ekel,
bin kurz vorm Zusammenbrechen.
Eine riesige Wut hat sich aufgestaut,
ein fast nicht zu bändigender Hass.

Fahr zur Hölle,
du Sau,
nie soll deine Seele Friede finden,
verschwinde in einem Meer von Fäkalien,
aber nicht in den meinen.

Diese sind mir viel zu schade für dich!

19.8.2003
Sascha

Es gibt Mensch, die sind keine!
 
 

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