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Der freie Himmel


Ich will den freien Himmel wieder sehen,
will keine finsteren Wolken mehr,
die Sterne, der Mond, die Sonne,
all das will ich wieder sehen können,
zu lange waren sie verborgen.

Ich trieb im schier endlosen Ozean,
drohte immer wieder unterzugehen,
klammerte mich an dem Schicksal anderer,
suchte oft auch die Rettung im Vergessen.

Ein Vergessen, das es so nicht mehr gab,
verloren war das Vergangene von gestern,
wiederentstanden das Gewesene aus frühen Tagen,
welches alles Scheinbare zerstören musste.

Der Himmel war nicht mehr frei,
dunkle Wolken drohten am Firmament,
finstere Tage brachen herein,
all das Schöne verschwand für lange Zeit.

Ein nicht enden wollender Regen setzte ein,
Winde peitschten durch mein Leben,
Tornados gleich zerstörten sie viele in mir,
der Rest der blieb schien Schweigen.

Diese Schweigen will ich durchbrechen,
zu lange war ich stumm gewesen,
nun muss ich berichten,
von dem Bösen was geschah.

Und Stück für Stück erobere ich mir wieder,
was man mir so früh genommen,
gehe neue Wege in die Zukunft,
die nun endlich die meine ist.

Ich sehe den freien Himmel wieder,
sehe die Sonne, den Mond und die Sterne,
ich greife nun nach meinem Leben,
und greife endlich nicht mehr ins Leere.

19.9.2004 
Michael Sascha
 

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