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Angebrochene Tage voll mit vergangenen Sinn,
sie gehen vorüber,
treiben durch den See des eigenen Denkens,
tief berühren sie das innere Schweigen,
das die eigene Nacht umgibt.
Signale dringen zögernd durch den Wald der verlorenen Zeit,
die in wirren Bilder mein Gehirn erfassen
und immer wieder Wunden aus alten Tagen aufreißen,
die die so von mir ersehnte Ruhe ohne Rücksicht rauben,
ohne nach meinen Wünschen zu fragen.
So vergehen die Tage,
mein Wille wird oft gelähmt,
Denken funktioniert nur noch perfekt in eine Richtung,
die mir schlimme Nächte verheißt,
froh bin ich nun um jede Stunde ohne Schmerzen,
will so den Weg in die Zukunft wagen.
Ich gehe nun mit festen trotzigen Schritten der Nacht entgegen,
bang ist's mir ums Herz,
versuche mich oft zu überlisten,
um den Weg in den Morgen jetzt zu gehen.
Morgen, du brauchst nicht auf mich zu warten!
Ich bin längst auf dem Weg zu dir!
20.3.2004
Michael Sascha
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