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Mit Macht drängt das Innere nach Außen,
explodiert lautlos,
bahnt sich seinen Weg durch die zerborstenen Mauern,
der scheinbare Strom der Bilder und Gefühle erst ein Rinnsal bloß,
dringt nach obern, will endlich hinaus.
Das Denken wird überspült von Gefühlen,
die tief in mir verborgen,
aufgestaut in all den Jahren,
in einem Kessel der nun zum Zerbersten gefüllt.
Eine Detonation folgt der anderen,
immer heftiger werden sie,
reißen Stein für Stein hinweg,
öffnen die Kammern des Schreckens,
die scheinbar für immer verschlossen waren,
lassen nun endlich die seelischen Schmerzen heraus.
Alles ist in Aufruhr, kein Tag, keine Nacht bringt Ruhe,
Bilder, Gefühle steigern sich zu einem Crescendo,
das scheinbar Vergangene entschwindet
und mach der Wahrheit platz.
Die ersten Tage des Erwachens scheinen grausam,
doch ist alles noch gnädig gegenüber dem,
was da noch alles kam.
Tag um Tag vergeht, die Wochen zerfließen an dem Unaussprechlichen,
aus den anfänglichen Winden wird ein Orkan,
ein diabolisches Unwetter bricht über mich herein.
Gnadenlos zerbricht an ihm das Alte,
macht der Erinnerung aus Horror und Schmerzen die Wege frei,
die nun nach oben drängen;
schier endlos scheint die Steigerung des Unfassbaren,
kein Ende ist in Sicht.
Und doch wird es enden,
so wie es begann!
Dieser Horror kann nie endlos sein,
die Schmerzen, der Ekel, die Qualen,
sie werden vergehen,
irgendwann!
10.12.2003
Michael Sascha
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