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Nina war ein Mädchen wie viele.
Lachte gern,
rauchte weil’s cool ist,
trank mal ein wenig Alk,
zog schon mal anem Joint,
nur so für den Fun,
man ist ja schon tolerant.
Nina liebte auch die Jungs,
so schön schüchtern waren die doch,
man konnte sie um den kleinen Finger wickeln,
mit ihnen spielen,
so wie einst mit ihren Puppen,
die nun unterm Bett in einer Kiste ruhten,
als Zeugen vergangener Tage.
Nina liebt das Leben,
war eine gute Schülerin,
hatte auch mal Flöhe im Kopf,
lernte aber fleißig,
war ein ganz normales Mädchen von heut,
hatte ein Handy in ihrer Tasche
und auch ein Fleischerbeil.
Nina war ein Mädchen wie viele.
Lachte gern,
nur des Nachts,
da kamen schlimme Träume,
griff Vergangenes nach ihr,
drum hatte ihre Tasche eine kleine Beule,
für das schützende Beil.
4.3.2004
Nach einer wahren Begebenheit........
Michael Sascha
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