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Nie gekannte Schmerzen erobern mich,
zerreißen den letzten Rest der Schutzmauern um mich rum,
zerstören die Grundfesten meiner Hoffnungen,
die ich mir wieder zurechtgelegt hatte.
Meine Kraft zerrinnt am Unsäglichen,
an der Trauer, an der Hilflosigkeit,
an der Verzweiflung eines kleine Jungen,
der dort nackt am Boden liegt.
Die Nacht verdeckte die Scham, den Schmerz,
der kleine Junge konnte sich erheben,
konnte die Spuren entfernen,
die sein tun hinterlassen.
Mechanisch reinigte ich mein Gesicht,
die verschmierten Hände,
ignorierte die Folgen seiner Tritte,
ich war nicht mehr ich.
Ich zog mich tief nach Innen zurück,
versteckte mich für lange Jahre,
nur so konnte ich es überleben,
das was war und das was kam.
Heute sitze ich hier,
versuche immer noch jene Mauern zu sprengen,
die ich als längst schon gesprengt angesehen,
doch ich hatte mich geirrt.
Nun warte ich auf den Hass und die Wut,
noch ist es nur Resignation,
Unverstehen dieser einen Tat gegenüber,
die mich kleinen Jungen zerbrach.
1.2.2004
Gedanken über das es eigentlich keine Gedanken geben dürfte, mein Rückzug nach Innen und das Verdrängen.
Michael Sascha
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