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Wo ist der Schlüssel,
wo war er versteckt all die Jahre,
so viele habe ich probiert,
immer wieder schien einer zu passen,
um jene Schlösser zu öffnen,
die meine wahre Seele verschlossen.
Ich selber hatte die Schlösse geschmiedet,
die jedem Druck trotzten,
die den äußeren und inneren Orkanen widerstanden,
nur war der Schlüssel tief in mir verborgen,
verloren zwischen den Zeiten,
die so grausam waren zu mir.
Hart war der Weg,
der zurückführte zum Anbeginn,
der mir den Schlüssel offenbarte,
tief in mir drin.
Dort wo meine scheinbar tote Seele verborgen,
ruhte er seit 42 Jahren.
Er war geschaffen aus so vielem,
aus Schmerzen,
aus Scham vor dem Geschehenem,
Entsetzen hat ihn geformt,
die Grausamkeit in verborgen,
in dem tiefsten Winkel meiner Seele.
Und dann war es soweit!
Fast spielerisch tauchte er auf aus dem Vergessen,
passte sich ein in das Schloss,
öffnete meine inneren Pforten.
Der Sturm begann,
die Flut der Erinnerungen brach los!
10.11.2003
Michael Sascha
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