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Schmutz und Kälte


Die Sonne lacht vom Himmel,
wärmt mit ihren Strahlen die Welt,
in mir friert mein Geist,
bei 30 Grad im Schatten habe ich Schüttelfrost.

Ich stehe unter der Dusche,
das warme Wasser rinnt an mir herunter,
der innere Schmutz der bleibt,
will durch keine Seife weichen.

Meine Gedanken rutschen ab,
ab in jene Zeiten die mich heute quälen,
lassen mich frieren,
bedecken mich mit dem Schmutz anderer.

Ich kann tun was ich will,
von Außen kann ich mir nicht helfen,
diese Gefühle kommen von innen heraus,
überschwemmen mein Denken.

Klein, frierend und schmutzig liege ich am Boden,
komme mir so bedeutungslos vor,
bin es fast nicht wert zu leben,
ich bin doch nur ein Wurm am Rand des Lebens.

In mir steigt die Wut auf jene
die es schafften solches in mir zu wecken,
auf diese Unwesen, diese Schattenwesen,
die mir so schlimmes angetan.

Und ich merke wer da wirklich schmutzig ist,
wer da in Wirklichkeit ein kleiner Wurm ist:
Sie sind es,
die Täter, die uns das angetan.

Was bleibt ist nur noch die Kälte ihrer Handlung,
die mich erzittern lässt,
doch der Schmutz stammt von ihnen,
sie sind der letzte Dreck.

Gegen die Kälte wirken all die Menschen,
die mir geholfen haben,
selbst im kältesten Winter den es gibt
erfüllen sie mein Herz mit wohliger Wärme.

So kann und will ich wieder leben,
mit diesen Gedanken ist es möglich in die Zukunft zu sehen,
gebe auch gern ab von meinen Gedanken an andere Opfer
damit wir gemeinsam unsere guten Wege finden.

14.1.2004
Die Gefühlswelt während einer dunklen Phase

Michael Sascha

(C) jetzt.trotz-allem.org 2004