Texte
Zeitlinie

 

Die Suchenden
(und leider zu oft Findende)


Die verquasten Gedanken eines Puritaners schweifen durch die Nacht,
greifen nach dem Geist der Verlorenen,
die sich in der Dunkelheit verstecken,
um nicht gesehen zu werden.

Sie streifen umher,
Suchende im Dunkeln ihres Geistes,
ob Tag, ob Nacht,
immer bereit ihrer Passion zu frönen.

Man sieht sie oft,
doch sieht man sie eigentlich nicht,
verstecken sie ihr Wahres vor Allen,
wissend um ihr eigenes Tun.

Und ist’s soweit,
dann verpassen sie keine Chance,
nutzen die Gunst der Stunde,
greifen sofort gnadenlos zu.

So leben sie vor sich hin,
dringen ein in anders Leben,
in das oft noch frohe junge Leben,
die Pädos dieser Welt!

23.1.2004
Michael Sascha
 

(C) jetzt.trotz-allem.org 2004