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Böses Treiben im Kopf,
Gedanken rasen im Eilzugtempo durch die Hirnwindungen,
kaum zu greifende Bilder überfluten alles,
geben der Vernunft keine Chance,
lassen längst Vergangenes zu neuem grausamen Leben erwachen.
Der eigene Wille zählt nicht mehr wenn die Nacht beginnt,
grauenhafte Bilder sich aneinander reihen,
dem großen und dem kleinen Jungen unsägliche Schmerzen zufügen,
die so nicht zu ertragen sind.
Der Kopf scheint zu platzen,
Äußeres versinkt im Dunklen,
nur Sekunden entscheiden darüber,
was nun mit mir geschieht.
Das Unsägliche in mir drin sucht ein Ventil,
will sich von der Wut befreien,
die so tief in mir steckt,
dass ich sie selber nicht mehr verstehe.
Heftig fallen dir Schläge auf mein Inneres und Äußeres,
durchbrechen mein Schweigen
und zerbrechen die Staumauern,
die ich mir aufgebaut.
Unverstehend stehe ich dann vor mir selber,
mit schmerzender Stirn,
Scham, Angst und Trauer erfasst mich wegen dem,
was eben geschah.
Noch kann ich es nicht ändern,
dem enormen Druck auf andere Art entfliehen,
den das Tun Anderer in mir erzeugt,
doch die Zeit wird kommen.
Auch für mich!
22.03.2004
Michael Sascha
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