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Wenn der Wind weht


Wenn der Wind weht von Norden
bringt wer mir große Sorgen,
fünfmal zerrissen ist meine Seele,
zersplittert an den Qualen,
die ihr zugefügt wurden vor so langer Zeit.

Wenn der Wind weht aus dem Osten
bringt er Regen mit sich,
er tropft als bittere Tränen zu Boden,
die meine seelischen Schmerzen gebären,
die aus meinen tiefsten Tiefen kommen.

Wenn der Wind weht aus dem Westen
beginnt ein großer Sturm,
in meinen Inneren regiert dann das Grauen
aus jenen Bildern aus alten Tagen,
die ich kaum zu ertragen vermag.

Wenn der Wind weht aus dem Süden,
dann bringt er mir die Wärme,
dich ich mir in diesen Tagen so ersehne,
damit meine Seele wieder heilt
und ich wieder Mensch sein darf.

Und mit den Winden kommen Menschen.
Es gab böse, es gab gute,
mit den Winden gingen sie oft wie sie kamen
die einen möchte ich nie wiedersehen,
die anderen helfen mir zu leben. 

29.3.2004
Michael Sascha
 

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